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Eine '''Mütze''' ist eine weiche Kopfbedeckung aus Stoff, Wolle, Leder oder Fell. Sie wird zum Schutz vor Kälte, Wind und Wetter oder aus modischen, religiösen, sozialen oder beruflichen Gründen getragen. Eine Mütze hat keine umlaufende Hutkrempe. Die Mütze kann bestimmte Formen annehmen, z. B. zur Spitze hin zulaufen oder den Kopf fest umschließen. Außerdem kann sie auch mit einem Schirm, einem Nackenschutz und/oder Ohrenschützern versehen sein.
Die Frisur wird durch das Tragen einer Mütze teilweise oder ganz verdeckt.

Wortherkunft und regionale Synonyme

Das : ''Reclams Mode- und Kostümlexikon'', Artikel ?Mütze?, 5., erw. Aufl., Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010577-3.</ref>

Bei der ''Kappe'' handelte es sich ursprünglich ebenfalls um einen Mantel, die ''capa'' oder ''cappa'', die besonders in Spanien oft mit einer Kapuze versehen war. Bereits um 1400 ging die Bezeichnung ebenfalls auf die Kapuze über. Außer als Bezeichnung für bestimmte Teile der liturgischen Kleidung oder von Amtstrachten ist die Bezeichnung ''Kappe'' für einen Umhang heute geschwunden.<ref name="Loschek" />

In Süddeutschland und Österreich werden, neben der gemeindeutschen ''Haube'', ?Kopfbedeckungen aus Wolle oder anderen weichen Materialien, die eng am Kopf anliegen?, als ''Haube'' bezeichnet oder verniedlichend als ''Hauberl''. In Westösterreich werden diese Kopfbedeckungen auch ''Kappe'' genannt, in der Schweiz ebenso, dort zusätzlich zu ''Mütze''.<ref name="variantenWB2004L">Ulrich Ammon, Rhea Kyvelos, Regula Nyffenegger (Hrsg.): ''Variantenwörterbuch des Deutschen: Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol'', Walter de Gruyter, 2004, ISBN 3-11-016574-0, S. 334, ?Haube? ()</ref>

Liste

Allgemein

Beruf und Tätigkeit

Religion

Sport

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise